Runder Tisch für Konfliktmanagement und Mediation von Unternehmen

04.August 2008 Brinkmann

Über den Informationsdienst Wissenschaft wurde folgende interessante Pressemitteilung veröffentlicht:

“Entscheidungsträger führender deutscher Unternehmen haben erkannt, dass eine frühzeitige und systematische Bearbeitung von Konflikten die unternehmerischen Reibungsverluste erheblich eindämmen kann - zu Gunsten des einzelnen Mitarbeiters wie auch des Unternehmens.
Das Institut für Konfliktmanagement an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) begleitet eine nun vor diesem Hintergrund gegründete Initiative der deutschen Wirtschaft.

Die SAP AG und die E.ON Kernkraft GmbH haben einen Runden Tisch zu den Themen Konfliktmanagement und Mediation im Unternehmen initiiert und zahlreiche Unternehmen in Deutschland eingeladen, sich daran zu beteiligen. Dem Kreis gehören unter anderem Vertreter der Unternehmen AUDI AG, Bayer AG, Bombardier Transportation GmbH, Deutsche Bahn AG, EnBW AG, Fraunhofer Gesellschaft und Siemens AG an. Der Runde Tisch sieht sich als Arbeitskreis von Unternehmensvertretern, die sich in einem kooperativen Rahmen insbesondere zum Thema Mediation austauschen und dabei unabhängig von Beratern und Verbänden agieren. Die regelmäßigen Treffen werden im Wechsel bei den beteiligten Unternehmen durchgeführt. Im Rahmen des Gründungstreffens bei der SAP AG in Walldorf wurden Anfang Mai 2008 auf Basis einer Bestandsaufnahme der derzeitigen Aktivitäten in den beteiligten Unternehmen spezifische Arbeitsgruppen gegründet. Diese beschäftigen sich unter anderem mit der Vereinheitlichung von Terminologien und Vorgehensweisen sowie dem gezielten Austausch von Erfahrungswerten und Erfolgsfaktoren im Bereich Konfliktmanagement….”

Es freut mich, dass es diesen Austausch zur Wirtschaftsmediation zwischen den genannten Großunternehmen gibt. Ich verbinde damit die Hoffnung, dass die Treffen auch eine Ausstrahlungswirkung auf die mittelständische Wirtschaft haben werden. Insbesondere der Mittelstand prägt unsere Wirtschaft und muss daher von den Vorteilen der Wirtschaftsmediation überzeugt werden.

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bisher 1 Kommentar Eigenen Kommentar schreiben

  • 1. Mediationsinitiative der &hellip  |  15.August 2008 at 14:07

    […] Der neue kooperative Stil der Lufthansa zeigt, dass die deutschen Wirtschaft mehr und mehr auf Wirtschaftsmediation sowie auf Konfliktmanagement-Systeme setzt. Anfang August berichtete ich schon hier über die Einrichtung eines Runden Tisches für Konfliktmanagement und Mediation großer Unternehmen wie SAP AG, E.ON Kernkraft GmbH, AUDI AG, Bayer AG, Bombardier Transportation GmbH, Deutsche Bahn AG, EnBW AG, Fraunhofer Gesellschaft und Siemens AG. Ich bin überzeugt, dass sich dieser Trend fortsetzen wird […]

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