Posts gespeichert unter 'E-Mediation'

Täglich 100 Minuten online

Die Nutzung des Internets nimmt laut dem Branchenverband Bitkom weiter zu. Jeder Bundesbürger über 14 Jahre ist derzeit täglich durchschnittlich 100 Minuten online. Das entspricht einem Zuwachs um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit durchschnittlich 88 Minuten pro Einwohner. Unter 30-Jährige surfen täglich gar rund 200 Minuten.

Allein vor diesem Hintergrund sollte jeder professioneller Mediator im Netz beispielsweise mit einer guten Homepage präsent sein, um potentiellen Medianden die notwendigen Informationen zu bieten. Allein mit dem Mediatorschild an der Tür und dem Mediationsflyer in der Hand ist bestimmt kein Start zu machen.

jetzt kommentieren? 14. April 2010 Brinkmann

Zwitschern Sie mit!

Passend zum Frühlingsanfang bin ich Twitterer geworden und “zwitscher” nun beim beliebten Mikroblogdienst Twitter mit. Meine Beiträge, pardon, ich meinte natürlich Tweets, werden sich insbesondere mit Mediation und Konfliktmanagement befassen. Ich bin gespannt, ob Interesse an meinen Tweets besteht und freue mich über jeden “Follower”. So werden Personen bei Twitter genannt, die Beiträge eines Autoren abonnieren. Ich selbst habe schon so manchen Twitterer entdeckt, der mir aus der Blogszene bekannt ist und freue mich auf die Vernetzung in diesem neuen Medium. Also auch ich werde “Follower”.

Ich werde mir selbst ein Urteil bilden, wie sinnvoll es ist mit maximal 140 Zeichen zu kommunizieren. Kommentare und Diskussionen zu einem Beitrag sind für Leser auf jeden Fall möglich. Insofern bietet sich Twitter grundsätzlich für den Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen an. Beispielsweise habe ich im aktuellen Tweet des Deutschen Forums für Mediation gelesen, dass das Expertengremium-Mediation im April über Organisationsfragen der EU-Mediationsrichtlinie berät. Blogger und Twitterer Joachim Simen hat schon vor einem Jahr im Beitrag “Twitter und Mediation” über den Mikroblogdienst geschrieben.

Ich würde mich freuen, wenn es uns Mediatoren gelingt auch über diesen Kommunikationskanal Menschen für die Idee der Mediation zu begeistern. Zwitschern Sie mit!

jetzt kommentieren? 21. März 2010 Brinkmann

Umgangskalender geht online

Umgangskalender.de wird als neues Online-Tool am 16. Mai 2009 im Internet freigeschaltet. Es handelt sich um eine virtuelle Plattform, auf der insbesondere getrennt lebende Eltern über den Umgang mit ihrem Kind kommunizieren. Das Online-Tool besteht aus zwei Modulen und kann nach meiner Ansicht auch in Familienmediationen integriert werden.

Über ein Passwort gelangen die Eltern in einen Modul zu wichtigen Informationen über die Kinder, in dem anderem auf einen virtuellen Kalender, in den alle Umgangstermine eingetragen und verhandelt werden können. Zum Beispiel stehen da die Zeiten und Orte, an denen Väter (bzw. Mütter) die Kinder zu Besuchswochenenden abholen. Auch können hier die Ferien verhandelt werden - Vater und Mutter tragen ihre Wunschtermine ein, der Kalender zeigt auf, wo beide übereinstimmen, und wo sie noch aufeinanderzugehen müssen.

Das zweite Modul beinhaltet wichtige Termine und Informationen über die Kinder. Diese Funktion soll den zumeist getrennt von der Familie lebenden Vätern ermöglichen, am Leben ihrer Kinder virtuell teilzuhaben. Auf einer virtuellen Pinnwand stehen Infos zu Hobbys, Kleidergößen und der Stundenplan der Kinder. Es lassen sich zudem wichtige Informationen über Allergien oder die Adressen des Kinderartes online hinterlegen. Ziel des Kalenders ist somit der gegenseitige Informationsaustausch von Vater und Mutter und bestenfalls auch die Einigung in Erziehungsfragen.

Der Essener Rechtsanwalt Jörg Daube hat den Umgangskalender entwickelt und bisher Pilotkunden nutzbar gemacht. Ab Samstag können sich nun auch Interessenten kostenfrei registrieren und ebenso kostenfrei umgangskalender.de ausprobieren. Langfristig sollen Gebühren von fünf Euro pro Elternteil/Monat erhoben werden.

Was glauben Sie, kann solch ein Online-Tool eine wertvolle Hilfe in Umgangsstreitigkeiten sein? 

bisher 1 Kommentar 14. Mai 2009 Brinkmann

Fachtagung zum Thema “E-Mediation”

Konsens e.V. - Verein zur Förderung der Mediation in Niedersachsen lädt alle Mitglieder und Mediationsinteressierten zu seiner jährlichen Fachtagung in die Landeshauptstadt Hannover ein. Als aktuelles Thema hat der Verein “E-Mediation - Potentiale und Gestaltungsaspekte der neuen Medien für Mediatoren” gewählt.

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Als Fachreferent für ODR, E- und Online-Mediation freue ich mich schon jetzt auf diese besondere Veranstaltung. Gerne lasse ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an meine langjährigen Erfahrungen und mein Praxiswissen zur Online-Mediation und deren Einsatz in der klassischen face-to-face Mediation teilhaben. Zudem können Sie sich schon jetzt auf die Vorstellung besonderer Online-Mediationstools freuen. Und als aktiver Blogger wird selbstverständlich auch das Thema “Weblog und Mediation” nicht zu kurz kommen.

Die Fachtagung “E-Mediation - Potentiale und Gestaltungsaspekte der neuen Medien für Mediatoren” findet am Dienstag 25. November 2008 ab 16.30 Uhr in der Villa Tramm (Zeppelinstraße 8, 30175 Hannover) statt. Die Veranstaltung führt Konsens e.V. kostenfrei durch. Im Anschluss wird die jährliche Mitgliederversammlung einberufen. Weitere Informationen zur Fachtagung und Mitgliederversammlung finden Sie in der offiziellen Einladung.

bisher 1 Kommentar 22. Oktober 2008 Brinkmann

Online-Check für den PC

In Zeiten von E-Mediation bekommt das Thema Sicherheit einen immer höheren Stellenwert. Das Unternehmen F-Secure bietet auf iher Homepage eine “Gesundheitsprüfung” an. Dieser Health Check überprüft, ob Antiviren-, Antispyware-Programme und Firewall installiert und auf dem neuesten Stand sind. Zudem wird untersucht, ob der Browser, der Instant Messenger und andere Programme bekannte Sicherheitslücken aufweisen. Voraussetzung für den Check sind Windows XP oder die 32-Bit-Version von Windows Vista.

jetzt kommentieren? 27. Januar 2008 Brinkmann

Rechtsfragen in der digitalen Welt auf einen Blick

Die Nutzer von Weblogs, Foren Communities, Foren,… also sogenannter Web 2.0-Anwendungen dürfen rechtliche Aspekte nicht vernachlässigen. Für Mediatoren und Medianten gilt dies insbesondere bei Anwendungen im Bereich der E-Mediation. Das nordrhein-westfälische Medienkompetenzzentrum Mekonet hat deshalb die kostenlose Broschüre “Rechtsfragen in der digitalen Welt auf einen Blick” herausgebracht. Die Broschüre gibt einen guten Überblick über die juristische Lage zum Umgang mit Daten im Internet. Sie informiert, welche Texte, Bilder und Töne urheberrechtlich geschützt sind und wann das eigene Handeln im Internet Persönlichkeits- oder Urheberrechte verletzt. Zudem finden sich zahlreiche Literaturhinweise und Link-Tipps zum Thema.

jetzt kommentieren? 12. Januar 2008 Brinkmann

Verhandeln Frauen anders als Männer?

Verhaltensforscher der Universität Stuttgart-Hohenheim wollen in der virtuellen Internet-Welt “Second Life” untersuchen, ob Frauen anders als Männer verhandeln. Von Herbst an sollen sich mehrere Hundert Studenten in den Cyberspace von Second Live begeben und dort mit anderen verhandeln. Die Studenten erhalten Vorgaben, worüber sie verhandeln sollen und ob sie dabei als Mann oder Frau auftreten werden.

Die Wissenschaftler der Universität stellen die These auf, dass Frauen und Männer in den Verhandlungen unterschieden werden können - egal, ob sie mit dem Abbild einer Frau oder eines Mannes im Internet auftreten. Während Männer meistens einen Verteilungskampf ausfechten, versuchen Frauen eine Win-Win-Lösung zu erzielen.

Interessant ist für mich die Frage, ob Mediatoren aufgrund Ihrer Verhandlungserfahrungen diese These unterstützen können oder nicht. Geben Frauen bei Verhandlungen schneller den Anstoß zu Win-Win-Lösungen? Führen Mediationen mit Beteiligung von Frauen schneller zu einvernehmlichen Lösungen? Kommt es wegen des Verteilungskampfes der Männer häufiger zum Abbruch der Mediation?

Quelle:
heute.de Nachrichten
Die Glocke

jetzt kommentieren? 08. September 2007 Brinkmann

Mediation 2.0 - Thema auf der Europäischen Mediations-Konferenz

Die Europäische Mediations-Konferenz findet vom 28. September bis zum 29. September in Wien statt. Am Vortag ist der Veranstaltung eine Pre-Conference vorgeschaltet. Die Europäische Mediations-Konferenz ist wahrscheinlich die größte und eine der interessantesten Mediationsveranstaltungen in diesem Jahr in Europa. Das Motto dieser absolut empfehlenswerten Konferenz lautet: “Mediation goes Europe”.

Das gut strukturierte und thematisch vielschichtige Konferenzprogramm finden Sie hier. Zahlreiche namhafte Mediationsexperten aus ganz Europa sind eingeladen. Networking zwischen Mediatoren und Mediationsvereinigungen sowie für Unternehmen, private und öffentliche Organisationen sowie für allgemein an Mediation Interessierte scheint garantiert zu sein.

Wer Interesse am Thema E-Mediation hat, lade ich innerhalb der Konferenz gerne zur Teilnahme an der Veranstaltung “Mediation 2.0 - Neuer Einfluss von Weblogs, Podcasts & Co. auf Mediation” am Samstag, 29.09.2007 ein. Versehentlich werde ich im Programm zwar als “Prof.” tituliert, aber ich versichere Ihnen auch so, Sie werden von meiner Seite viel wissenwertes und insbesondere praxisbezogenes über “Mediation 2.0″ erfahren.

Ich freue mich auf die Europäische Mediations-Konferenz und Ihren Besuch!
 

bisher 1 Kommentar 22. August 2007 Brinkmann

Mediator strebt Amt des Bürgermeisters an

Heute bin ich auf das Blog von Ulf Wacker gestossen. Ich habe Ulf Wacker persönlich während eines Workshops zum Thema “Online-Mediation” auf dem Kongress “Mensch und Computer” im Jahr 2001 in Bad Honnef kennengelernt (ob er sich noch daran erinnert, ist eine andere Sache ;-) ). Es handelte sich um einen der ersten Workshops in Deutschland, die sich dem Thema der E-Mediation widmeten. Aus meiner Perspektive war er bisher auf dem Gebiet der Mediation u.a. als Lehrbeauftragter in Heidelberg, aber auch als Verfasser von Aufsätzen zur E-Mediation sehr rege. Nun scheint er eine neue Herausforderung zu suchen, bei der die Fähigkeiten eines Mediators sicher mehr als nützlich sind. Ulf Wacker bewirbt sich um das Amt des Bürgermeisters in Edingen-Neckarhausen. Momentan ist Wahlkampf angesagt. Die Tätigkeiten, Eindrücke, Erfahrungen,… des Wahlkampfes werden im Blog beschrieben. Wer weiß, vielleicht gibt es nach der Wahl am 30. September 2007 den ersten Mediator in Deutschland, der das Amt des Bürgermeisters bekleidet. Mir ist ein solcher Fall bisher zumindest nicht bekannt. Mal schauen, wie sich die Bevölkerung von Edingen-Neckarhausen entscheiden wird.

bisher 1 Kommentar 29. Juni 2007 Brinkmann

Gründung einer BMWA-Interessengruppe “E-Mediation”

Heute trafen sich 10 hochmotivierte Mitglieder des BMWA zu einem Weiterbildungsworkshop zum Thema “E-Mediation - Neues Medium für Mediatoren” in Hannover. Schon vor 1 1/2 Jahren hatte sich der BMWA unter meiner Leitung in einem Workshop über das neue Tätigkeitsfeld der E-Mediation informiert. Am heutigen Tag wurde zum einen die “Discourse Machine” der Firma Binary Objects vorgestellt und zum anderen intensiv über Kriterien für eine E-Mediationsplattform diskutiert.

Ich empfand die Arbeitsatmosphäre als sehr konstruktiv. Im Brainstorming wurden von den Teilnehmern beispielsweise tolle Ideen zum Thema E-Mediation gesammelt. Die Teilnehmer haben am Ende der Veranstaltung beschlossen, zukünftig als Gruppe an diesem Thema intensiv weiterzuarbeiten. Selbstverständlich wird diese Arbeit dem Thema entsprechend insbesondere online geführt.

Der BMWA verstärkt damit in einzigartiger Weise sein Engagement im Bereich der Neuen Medien. Vor Wochen hat der BMWA schon als erster deutschsprachiger Mediationsverein ein Weblog online gestellt (berichtet wurde darüber u.a. hier und dort). Nach Auskunft des BMWA Vorsitzenden Jupp Schluttenhofer wird das BMWA-Blog in naher Zukunft mit Leben gefüllt.

jetzt kommentieren? 15. Juni 2007 Brinkmann

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